Einführung und Figuren

Einführung

  • Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: New York und München der Gegenwart (1978–1990), die Vergangenheit wird in Rückblenden erzählt.
  • Es ist eine Familiengeschichte, aber der Holocaust bleibt keine bloße Kulisse – er ist die prägende Erfahrung der Hauptfigur.
  • Es geht um Verfolgung und Überleben, um Würde ohne Anklage, um die stille Kraft und den Mut, sich nach Verlust immer wieder neu aufzubauen, und um eine besondere Freundschaft über sieben Jahrzehnte Altersunterschied hinweg.

Figuren

  • Tante Sophie: Die Hauptfigur des Buches. Trocken, klug, unsentimental – eine Frau, die Verluste in Handlung verwandelt statt in Klage, die mit über neunzig noch Wohltätigkeitsgalas organisiert und sich gegen Straßenräuber wehrt. Ihre Stimme trägt das Buch.
  • Josef: Sophies Ehemann – kein Bösewicht, sondern ein Mann, den Angst und Schwäche zum Verräter werden lassen, dem Sophie am Ende dennoch verzeiht.
  • Roman: Erzähler und Rahmen, durch den Sophies Geschichte an die nächste Generation weitergegeben wird.
  • Christiane, Claudia, Ellen: Drei Frauen in Romans Leben, an denen sich – gespiegelt durch Sophies Kommentare – zeigt, was Sophie selbst für Werte vertritt.